Sportlich oder doch fürs Gelände?
Ähnlich wie bei Autos gibt es bei Motorrädern verschiedene Typen, die für verschiedene Einsatzbereiche ausgelegt sind.
Bei den 125er ist das Angebot ähnlich breit gefächert.
Sportler
Sportliche Optik und eine dazu passende Haltung, machten Sportler schon immer "extrem cool". Ein aufwendiges Fahrwerk und ein leistungsstarker 2-Takter unterstreichen die sportlichkeit.
Das alles hat seinen Preis und so kosten die meisten 2-Takt Sportler auch heute noch neu 4.500 - 5.000 Euro

Beliebt bei der Jugend: Der Sportler
Ein Unfall geht allerdings, durch die empfindliche Verkleidung sehr ins Geld. Ein kleiner Vorteil, für alle die mit 18 den "großen" Motorrad Führerschein machen wollen: Komplett entdrosselt leisten die 2-Takter zwischen 25 PS und 30 PS.
Damit kann man prima die "34 PS Zeit" überbrücken und die Höchstgeschwindigkeit von 170 Km/h ausfahren.
Crosser / Enduro / SuMo
Auf der Beliebtheitsskala direkt hinter den Sportlern kommen die Crosser.
Korrekterweise müsste man Enduro sagen, da Cross-Motorräder in der Regel reine Sportgeräte ohne Straßenzulassung handelt. Crosser sind aufgrund ihres Fahrwerk nicht für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Meistens ist bei 130 Km/h bis 140 Km/h Schluss.

Nicht nur auf der Straße zuhause: Der Crosser
Während es früher nur 2-Takter gab, kommen mittlerweile immer mehr 4-Takter hinzu. Diese sind auch oftmals schon ab 3.000 Euro zu haben, während die Preise für 2-Takter bei 4.500 bis 5.000 Euro.
Außerdem gibt es noch die sogenannten SuMos. Das sind Enduros mit kleineren Straßenreifen, die eher für befestigte Straßen gedacht sind. Der Name leitet sich von Supermoto ab, einer Rennserie für diese Bikes.
Chopper / Cruiser
Ursprünglich wurden die Chopper für die älteren Fahrer, die mit ihren alten Klasse 3 Autoführerschein auch 125er dürfen, geschrumpft. Während früher nur auf Chopper Optik gesetzt wurde, haben die neueren Modelle auch einen Harley-typischen V2 Motor zu bieten. 2-Takter sind hier bis auf wenige Ausnahmen (Aprilia Classic und Aprilia Red Rose) überhaupt nicht vertreten.

Zum gemütlichen Cruisen: Der Chopper
Das wäre vom Sound her auch etwas unpassend, obwohl ein 4-Takt V2, mit 125ccm, auch noch meilenweit vom Harley-Sound entfernt ist.
Wie bei den Enduros, hat sich auch hier eine umgangssprachliche falsche Bezeichnung eingeschlichen. Chopper haben in der Regel eine lange Vordergabel, so das hier Cruiser die richtige Bezeichnung wäre.
Anfangen tun Chopper bei ca. 3.000 Euro, für 1-Zylinder Soft-Chopper, und enden bei 4.500 Euro, für größere V2 Maschinen.
Tourer / Naked
Für all diejenigen, die Sportler zu sportlich, Enduros zu extrem und Chopper zu uncool finden, sind die Naked Bikes. Wie der Name schon sagt, besitzen sie keine oder nur wenig Verkleidung. Die aufrechte Sitzposition bietet optimales Handling und ist auch nach Stunden noch bequem.

Gehen im 125er Segment etwas unter: Tourer und Naked Bikes
Tourer sind durch einen üppigen Tank und bequemer Sitzbank für Reisefreudige Menschen gedacht. Meist sind sie auch etwas größer, wodurch man nicht zu klein sein sollte.
Bei beiden sind 2-Takter eher die Ausnahme (Yamaha TDR).
Die Preise reichen von 2.000 Euro für eine kleinere 1-Zylinder Naked bis zu 5.000 Euro für eine Honda Varadero mit V2 Motor.
Roller
Besonders bei den Klasse 3 Fahrern sind Roller als sparsame Stadtvehikel beliebt. Meist mit einem Automatikgetriebe ausgestattet, stellen Roller keine hohen Ansprüche an die Fahrer. Der freie Durchstieg sorgt dafür, dass auch etwas betagtere Fahrer noch problemlos aufsteigen können.

Eher was für Klasse 3 fahrer: Roller mit 125ccm
Auch wenn viele der Meinung sind, dass Roller schlechtere Motorräder sind, bieten diese doch einige Vorteile, wie besseren Wetteschutz und ein Helmfach (teilweise für zwei Helme).
Angefangen bei 1.000 Euro für den China Baumarkt-Roller, reichen die Preise bis 4.000 Euro für Luxus Sofaroller mit ABS und anderen Spielereien.
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